Am Krögen Bargteheide - Ökologisches Wohnquartier


Konzept

Gemeinschaft als Kerngedanke

Offenes Gelände mit autofreien Innenhöfen und Gemeinschaftsflächen
Offenes Gelände mit autofreien Innenhöfen und Gemeinschaftsflächen

 

Kernpunkt des Konzeptes ist der Gemeinschaftsgedanke im Wohnprojekt, in Verbindung mit der nachhaltigen Energie-Selbstversorgung und der energieeffizienten Bauweise (KfW 40-Standard). 

 

Wie genau wir das Wohnprojekt gestalten wollen, haben wir uns in den letzten zwei Jahren instensiv zusammen erarbeitet und immer noch gibt es Themen mit Leben zu füllen. Neben dem Wohnen ist viel Platz für Miteinander: Zur Förderung des Gemeinschaftlichen entstehen im Projekt mehrere zusammen genutzte Flächen, wie z.B. ein großer Gemeinschaftsraum (ca. 84 m²), zwei Gäste-Apartments (ca. 23 m²) sowie einen großen Gemeinschaftsgarten.

 

Es soll einen Ort geben, aus dem eine Werkstatt, eine Food Coop oder Ähnliches entstehen kann, Spielbereiche für Kinder und Treffpunkte im Außenbereich für alle Bewohner*innen und ihre Freund*innen und vieles mehr. Für unsere Kinder wollen wir ein Umfeld schaffen, in dem sie sich auf dem Gelände frei bewegen, immer andere Kinder zum Spielen finden, an dem sie mit unterschiedlichen Bezugspersonen aufwachsen und sich in eine Gemeinschaft einbringen und diese miterleben können.



Ökologie

Nachhaltigkeitskonzept

Das Ökoquartier hat ein überdurchschnittliches Nachhaltigkeitskonzept, das sogar eine quartierseigene Energie-Genossenschaft beinhaltet, die die Energieversorgung der Haushalte sicherstellt. Zum Konzept gehören unter anderem ein zentrales Blockheizkraftwerk, unterstützt durch Photovoltaik und ein ganzheitliches Regenwasser-Management, das zu einer möglichst geringen Flächen-Versiegelung beiträgt. Außerdem sollen Anreize geschaffen werden, die private PKW-Nutzung zugunsten alternativer Mobilitätskonzepte zu reduzieren.

 

Gemäß der Konzeption des gesamten Öko-Quartiers wird auch die Bau-Gemeinschaft ihre Gebäude im KfW 40-Effizienzhaus-Standard errichten. Eine naturnahe Gestaltung der Außenanlagen mit Förderung der heimischen Flora und Fauna ergänzen das Konzept.

 



Architektur und Städtebau

Architektur des Wohnprojekts in Bargteheide
Architektur des Wohnprojekts in Bargteheide

Das städtebauliche Konzept sieht eine Mischung aus Reihen- und Mehrfamilienhäusern vor, die zweigeschossig, teilweise zzgl. ausgebautem Dachgeschoss im energieeffizienten KfW40-Standard (günstiges KfW-Darlehen plus Tilgungszusschuss) geplant werden. In den acht Gebäuden sollen insgesamt 42 Wohnungen und mehrere Gemeinschaftsräume entstehen.  

 

Das Projekt ist in einer offenen Bauweise geplant, die unterschiedliche Haustypen beinhaltet und somit eine abwechslungsreiche und kleinteilige Struktur bietet. Gleichzeitig schafft die kleinteilige und offene Bauweise viel Platz für ruhige Höfe und offene Plätze mit viel Aufenthaltsqualität.

 

Das Hamburger Architekturbüro zweitraum Architekten hat ein städtebauliches Konzept für unser Projekt gestaltet, das zusammen mit der Bau-Gemeinschaft weiterentwickelt wird. Das bedeutet, dass im gesetzten Rahmen die Bauparteien ihre Wohnwünsche einbringen können.


Ausstattung und Grundriss-Gestaltung

Reihenhaus-Beispiel (7A)
Reihenhaus-Beispiel (7A)

Durch die Kombination von Reihen- und Mehrfamilienhäusern im Eigentum können vielfältige Wohnformen realisiert werden, die Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Wohnansprüchen gerecht werden. 

 

Alle Gebäude im Wohnprojekt ”Am Krögen“ werden in Massivbauweise mit Klinkerfassade gebaut. Die Mehrfamilienhäuser 1 bis 3 werden unterkellert. Die Häuser werden nach erhöhten Schallschutzanforderungen und gebaut sowie mit einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage ausgestattet. 

 

Die Wohnungen und Reihenhäuser werden standardmäßig mit Fußbodenheizung und Parkettfußboden ausgestattet, in den Bädern und Küchen sind Fliesen vorgesehen. Die Badezimmer und Gäste-WCs weisen eine zeitgemäße Ausstattung auf. Je nach den individuellen Vorstellungen kann die Ausstattung variiert werden und die Oberflächenmaterialien können bspw. angepasst werden. 

Mehrfamilienhaus-Beispiel (Haus 3)
Mehrfamilienhaus-Beispiel (Haus 3)

PKW-Stellplätze befinden sich nur entlang der Zufahrtsstraße sowie in der Tiefgarage unter dem Grundstück. Auf diese Weise können die Innenbereiche des Quartiers barriere- und autofrei gehalten werden und es ist eine vielfältige Gestaltung mit freien Plätzen, Spiel- und Grünflächen möglich. Zugleich bietet ein autofreies Grundstück viel Sicherheit für spielende Kinder und Erholungsmöglichkeiten für alle Bewohner.

 

In der Tiefgarage und entlang der Straße stehen Stellplätze zur Verfügung. Zudem sind ausreichend Fahrradstellplätze (in Tiefgarage und Außenraum) vorgesehen sowie Abstellräume für alle Wohneinheiten. Das Gesamtprojekt verfügt über mehrere Gemeinschaftsräume, wie z.B. einen großen Gemeinschaftsraum (ca. 84 qm), zwei Gäste-Apartments (ca. 23 qm), Food Coop, Werkraum, etc.

 

Alle Grundrisse wurden im Rahmen der baulich-technischen Möglichkeiten zusammen mit den Architekten und Haustechnikern entwickelt.



Kosten

Nachdem wir die Kostenberechnungen der Planer für Hochbau, Haustechnik, Energie, Entwässerung und Außenraum erhalten haben, kalkulieren wir aktuell mit einem Basispreis von ca. 3.950 Euro/m² Wohnfläche. Diese Kostenberechnung spiegelt den aktuellen Planungs- und Ausschreibungsstand wider, berücksichtigt die bereits verhandelten Bauverträge und resultiert aus der langjährigen Erfahrung der Projekt-Entwickler und Architekten.

 

In der Kostenkalkulation ist die Beteiligung an der Errichtung der Gemeinschaftsräumeund des Gemeinschaftsgartens bereits enthalten. Nicht enthalten sind Küchen, Ausstattungssonderwünsche und individuelle Finanzierungskosten sowie die Kaufnebenkosten für die Wohnung. Außerdem haben die Wohneinheiten je nach Lage im Quartier unterschiedliche Lagezuschläge von 0 bis 300 Euro/m² Wohnfläche.

 

Keller-Abstellflächen in den Mehrfamilienhäusern (Größe des Abstellraums nach Wunsch und Verfügbarkeit, 1.500 Euro/m² ) und Tiefgaragen-Stellplätze (25.000 Euro je Stellplatz, Haus 1) werden gesondert berechnet. Alternativ können Bauparteien u.a. in Haus 4 statt des Stellplatzes in der Tiefgarage einen von fünf oberirdisch zur Verfügung stehenden Stellplätzen (10.000 Euro je Stellplatz) erwerben. Abstell-Flächen in Schuppen nahe der Reihenhäuser insbesondere für Fahrräder werden ebenfalls geplant.

 

Wie beim "Selbst-Bauen" üblich sind die tatsächlichen Kosten von den Angeboten der einzelnen Gewerke abhängig und können sich während der weiteren Umsetzung noch verändern. Da es jedoch keinen Investor gibt, der einen Gewinn einstreicht, und auch etwaige Maklercourtagen entfallen, bietet das Bau-Gemeinschaftsmodell immer eine günstigere Alternative zum Kauf einer fertig projektierten Wohnung eines Bauträgers zumal mit deutlichem Mehrwert.

 


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